| Otto Buchegger erzählt aus seinem Leben |
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SubsidiaritätVon den Subsidaritäts - Definitionen gefällt mir meine am besten: "Probleme auf der niedrigsten möglichen Ebene lösen". Die klassische Definition lautet: "Eigenverantwortung vor staatliches Handeln", und sie ist Bestandteil vieler Verfassungen, besonders, wenn sie eine föderale Basis haben. Eine aussagekräftige Variante ist auch: "Probleme dort lösen, wo sie entstehen". Wer im Internet nach diesem Text sucht, wird viele Anwendungsbeispiele dazu finden. Interessant ist, wo das Subsidiariätsprinzip nicht gilt, nämlich überall dort, wo die unteren Schichten keine Entscheidungsmöglichkeit haben, wie z.B. in Despotien. Dort kann sich dann durch die Summe angestauter, offener Probleme leicht ein unkontrollierbarer Flächenbrand entwickeln. Das Schöne an diesem Prinzip ist, dass es nahezu unabhängig von der generellen Organisation ist, solange man die Freiheit zur Entscheidung gewährt. Subsidiarität findet man sowohl in streng hierarchischen Systemen, wie der Katholischen Kirche, wie auch in ganz lockeren Verbänden, wie z.B. bei Bankenverbänden. Es scheint mir daher ein wichtiges Erziehungsprinzip zu sein, den Gedanken der Subsidiarität schon unseren Kindern beizubringen. Im wesentlichen wird dies dadurch erreicht, dass man selbst Kinder dort alleine frei entscheiden lässt, wo die Konsequenzen kein großes Risiko für sie darstellen. |
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