| Otto Buchegger erzählt aus seinem Leben |
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EHEC - was die Krise mich gelehrt hatIm Frühjahr 2011 gab es wieder eine Panikwelle in Deutschland. Im Unterschied zu vielen Krisen vorher war EHEC durchaus real und hat auch zu viele Tote gefordert. Auch im Nachhinein fand ich die diversen Warnungen zu pauschal und nicht gut für ein seriöses Krisenmanagement. Statt "Gurken" hätte man vor "rohen Gurken" warnen sollen. Gurken kann man auch kochen und zum Beispiel problemlos zu Suppen und Eintöpfen verarbeiten und es gibt sie auch als Konserven. Sie einfach wegzuschmeißen, halte ich für unmoralisch. Ich habe sie deshalb weiter kauft, schon alleine, um die Bauern und Händler nicht vollends zu ruinieren. Meine Hauptlehren waren
Nun gut, ich selbst habe es überlebt (Status mitte Juni 2011). Mein Bedauern aber gilt den vielen Menschen, die daran erkrankt sind. Sie wurden mitten aus einem gesunden Leben gerissen und zu viele sind gestorben. Es waren auffallend viele Frauen darunter, ich vermute, weil sie sich gesund ernähren wollten. Mein besonderer Dank gilt dem medizinischen Personal, es wird noch einige Zeit mit diesem schwierigen Problem beschäftigt sein. Es hat mich sehr beruhigt, dass wir ein dichtes Netz an Intensivstationen haben und viele fähige Wissenschaftler. Und bei Wahlen werde ich dafür stimmen, dass ähnlich wie beim Schulsystem, auch beim Gesundheitssystem der Föderalismus zurückgedrängt wird. Seine Zeit ist in diesen beiden Bereichen abgelaufen. |
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